Inkasso in Logistik und Transport: Frachtforderungen schnell realisieren
Enge Margen, hohe Vorleistungen für Diesel und Personal, lange Zahlungsziele der Auftraggeber: In der Logistik entscheidet konsequentes Forderungsmanagement direkt über die Existenz – zumal die Verjährung hier besonders kurz ist.
Achtung, kurze Verjährung nach HGB
Frachtforderungen verjähren nach § 439 HGB grundsätzlich schon in einem Jahr ab Ablieferung – nicht in drei Jahren wie gewöhnliche Forderungen. Wer Frachtrechnungen monatelang unbearbeitet lässt, verliert sie schneller als jede andere Branche. Konsequenz: kurze Mahnzyklen und frühe Übergabe ins Inkasso, damit verjährungshemmende Maßnahmen rechtzeitig greifen.
Typische Streitpunkte: Standgeld, Paletten, Schäden
Auftraggeber kürzen Frachtrechnungen gern um behauptete Transportschäden, streitige Standgelder oder Palettensalden. Dagegen hilft lückenlose Dokumentation: abgezeichnete CMR-Frachtbriefe, Fotos bei Übernahme und Ablieferung, dokumentierte Wartezeiten. Unberechtigte Kürzungen sind normale Restforderungen – und sollten genauso konsequent verfolgt werden wie komplett offene Rechnungen.
Internationale Auftraggeber
Speditionen arbeiten grenzüberschreitend – und ausländische Auftraggeber fühlen sich beim Nichtzahlen oft sicher. Mit dem Europäischen Zahlungsbefehl existiert für EU-Forderungen ein effizientes Instrument, das ohne Anerkennungsverfahren in allen Mitgliedstaaten vollstreckbar ist. Fortis Inkasso betreibt Auslandsinkasso mit Ansprache in der Landessprache und begleitet das europäische Mahnverfahren bis zum Titel.