Auslandsinkasso

Auslandsinkasso: Forderungen international durchsetzen.

Auch im Ausland machen wir Ihre Forderungen rechtssicher für Sie geltend – vom außergerichtlichen Verfahren in der Landessprache bis zum Europäischen Zahlungsbefehl.

Worauf geachtet werden muss.

Auslandsinkasso birgt nicht nur höhere Risiken, sondern bedarf auch wesentlich umfassenderen rechtlichen Aufwands und Recherchen zum Schuldner. Im Einzelfall ist festzustellen, ob inländisches oder ausländisches Inkassorecht gilt. Auch wenn sich die Geltendmachung schwieriger gestaltet, weil der Schuldner seinen Wohn- oder Firmensitz im Ausland hat, helfen wir Ihnen weiter.

Zunächst raten wir auch hier zu einem außergerichtlichen Verfahren. Wir wenden uns direkt an Ihren Schuldner – nach Möglichkeit in der Sprache des Landes, in dem er seinen Wohn- oder Firmensitz hat, oder auf Englisch.

Bei Erfolglosigkeit der außergerichtlichen Geltendmachung bietet sich für grenzüberschreitende Forderungen der Antrag auf Erlass eines Europäischen Zahlungsbefehls an. Voraussetzung ist ein fälliger, unbestrittener Anspruch aus dem Zivil- oder Handelsrecht mit grenzüberschreitendem Zusammenhang.

Wir stellen für Sie den Antrag beim Europäischen Mahngericht. Der Schuldner kann innerhalb von 30 Tagen Widerspruch erheben. Reagiert er nicht, erhalten Sie einen vollstreckbaren Titel und können die Zwangsvollstreckung einleiten. Bei Widerspruch gehen wir in den Zivilprozess über.

Beim Auslandsinkasso gilt eine andere Vergütungsregelung als beim Inlandsinkasso. Füllen Sie gerne unseren kurzen Anfragebogen aus – wir beraten Sie umfassend.

Einfache Beauftragung, auch im Ausland.

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Häufige Fragen zum Auslandsinkasso.

Auslandsinkasso ist der Einzug einer Forderung gegen einen Schuldner, der seinen Wohn- oder Geschäftssitz im Ausland hat. Wir beginnen außergerichtlich und schreiben den Schuldner in seiner Landessprache oder auf Englisch an. Zahlt er nicht, wählen wir den gerichtlichen Weg, der im jeweiligen Land am schnellsten zu einem Titel führt.

Ein Mahnverfahren für grenzüberschreitende Geldforderungen in Zivil- und Handelssachen nach der Verordnung (EG) Nr. 1896/2006. Es gilt in allen EU-Staaten außer Dänemark. Der Schuldner kann binnen 30 Tagen Einspruch einlegen. Tut er das nicht, wird der Zahlungsbefehl vollstreckbar und in allen teilnehmenden Staaten ohne weiteres Verfahren vollstreckt.

Der Europäische Zahlungsbefehl kennt keine Betragsgrenze. Für Forderungen bis 5.000 Euro gibt es außerdem das Europäische Verfahren für geringfügige Forderungen, das auch bestrittene Forderungen erfasst.

Das hängt vom Vertrag ab. Haben die Parteien ein Recht gewählt, gilt in der Regel dieses. Ohne Rechtswahl bestimmt innerhalb der EU die Rom-I-Verordnung, welches Recht anzuwenden ist. Wir prüfen das vor jedem Schritt, weil Zinsen, Kosten und Verjährung davon abhängen.

Beim Auslandsinkasso gilt eine andere Vergütung als beim Inlandsinkasso, weil Recherche, Sprache und Verfahren vom Land abhängen. Die Kosten besprechen wir vor der Beauftragung mit Ihnen.

Ja. Für Gläubiger aus dem Ausland ziehen wir Forderungen gegen Schuldner in Deutschland ein, außergerichtlich und, wenn nötig, über das gerichtliche Mahnverfahren. Für Antragsteller ohne Sitz in Deutschland ist dabei das Amtsgericht Wedding in Berlin zuständig.

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