Inkasso-Wissen

Titulierte Forderungen: 30 Jahre Zeit, Ihr Geld zu bekommen

„Da ist nichts zu holen“ ist keine endgültige Diagnose, sondern eine Momentaufnahme. Mit einem Vollstreckungstitel haben Gläubiger 30 Jahre Zeit – und die Lebensumstände von Schuldnern ändern sich schneller, als viele denken.

Warum sich Titulierung fast immer lohnt

Ein Vollstreckungsbescheid oder Urteil verlängert die Verjährung von drei auf 30 Jahre. Die Kosten des Mahnverfahrens sind überschaubar und werden dem Schuldner auferlegt. Selbst wenn aktuell keine Vollstreckung möglich ist, sichert der Titel den Anspruch über Jahrzehnte – eine Option, die mit Ablauf der Regelverjährung unwiederbringlich verloren geht.

Lebenslagen ändern sich

Erbschaft, Berufseinstieg nach Ausbildung oder Studium, neue Anstellung nach Arbeitslosigkeit, Heirat, Immobilienverkauf: Es gibt viele Anlässe, durch die zahlungsunfähige Schuldner wieder liquide werden. Professionelle Titelüberwachung prüft in regelmäßigen Abständen Adresse, Beschäftigung und Vermögenssituation – und vollstreckt genau dann, wenn etwas zu holen ist.

So funktioniert Langzeitüberwachung bei Fortis

Fortis Inkasso behält Ihre Schuldner im Auge: turnusmäßige Bonitäts- und Adressabfragen, Abgleich mit Insolvenzbekanntmachungen und gezielte Vollstreckungsversuche bei Anzeichen verbesserter Vermögenslage. Für Gläubiger heißt das: Einmal beauftragen, zurücklehnen – und auch nach Jahren noch Zahlungen aus totgeglaubten Forderungen erhalten.

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