Branchen-Inkasso

Inkasso für SaaS und Abo-Modelle: Churn durch Zahlungsausfall stoppen

Im Abo-Geschäft ist der Zahlungsausfall doppelt bitter: Er kostet nicht nur die offene Rate, sondern oft den Kunden gleich mit. Gutes Dunning rettet beides – und fürs Übrige gibt es strukturiertes Inkasso.

Involuntary Churn: das lösbare Problem

Ein erheblicher Teil der Abo-Kündigungen ist unfreiwillig: abgelaufene Kreditkarten, gedeckte Konten, geplatzte Lastschriften. Die Antwort ist eine gute Dunning-Strecke: automatische Wiederholungsversuche zu klugen Zeitpunkten (nach Monatsanfang!), proaktive Karten-Update-Aufforderungen, In-App-Hinweise und ein Payment-Link für die manuelle Nachzahlung. Erst wenn diese Kette scheitert, ist es ein Inkassofall.

Offene Gebühren strukturiert eintreiben

Sperren allein zahlt keine Rechnung: Aufgelaufene Abo-Gebühren, angebrochene Vertragslaufzeiten und Setup-Kosten sind vollwertige Forderungen. Weil die Fälle klein und gleichförmig sind, gehört ihr Einzug automatisiert: Übergabe per API ab definiertem Rückstand, Massenverarbeitung, Rückmeldung in die Billing-Plattform. Fortis Inkasso bildet solche Volumenstrecken über Schnittstellen ab – auf Erfolgsbasis, auch bei Kleinstbeträgen.

Fairness als Produktfrage

SaaS-Anbieter leben von Reputation in engen Communities. Deshalb sauber trennen: Wer kündigen will, soll einfach kündigen können – aggressive Retention erzeugt genau die Schuldner, die aus Trotz nicht zahlen. Wer genutzt hat und nicht zahlt, bekommt ein konsequentes, aber respektvolles Verfahren mit Self-Service-Portal und Ratenoption. Diese Klarheit schützt Umsatz und Marke gleichermaßen.

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