Dauerbeauftragung im Inkasso: Forderungsmanagement komplett auslagern
Wer regelmäßig offene Forderungen hat, muss nicht jede einzeln einreichen: Die Dauerbeauftragung macht das Inkasso zum automatischen Bestandteil des eigenen Rechnungsprozesses.
So funktioniert die Einrichtung
Die Dauerbeauftragung wird entweder über eine Schnittstelle zwischen Buchhaltungssoftware und Inkassosystem eingerichtet oder – einfacher – über die regelmäßige Übermittlung einer Excel-Tabelle mit den offenen Posten. Einmal definierte Regeln legen fest, welche Forderungen wann übergeben werden: etwa alle Posten 14 Tage nach letzter Mahnung.
Der laufende Prozess
Nach der Übergabe läuft alles automatisch: Inkassomahnungen, Telefonate, Ratenvereinbarungen, bei Bedarf Adressermittlung und gerichtliches Mahnverfahren. Zahlungseingänge und Statusmeldungen fließen zurück an den Auftraggeber. Der Service wird an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst – von der Tonalität der Schreiben bis zu Sonderregeln für Schlüsselkunden.
Für wen sich das Modell rechnet
Ab etwa einer Handvoll Inkassofälle pro Monat spart die Dauerbeauftragung spürbar Verwaltungsaufwand – bei E-Commerce, Abo-Modellen, Fitnessstudios, Vermietern oder Praxen mit Privatliquidation entsprechend mehr. Da Fortis Inkasso auf Erfolgsbasis arbeitet, entstehen durch die Dauerbeauftragung selbst keine Fixkosten: Das Modell skaliert mit dem tatsächlichen Bedarf.