Inkasso-Wissen

Kleinstforderungen eintreiben: Warum sich Inkasso auch bei 20 Euro lohnt

„Für 20 Euro lohnt sich der Aufwand doch nicht“ – dieser Satz kostet Unternehmen jedes Jahr bares Geld. Denn wer Kleinstforderungen konsequent abschreibt, trainiert seinen Kunden an, dass Nichtzahlen folgenlos bleibt.

Die Mathematik der kleinen Beträge

Einzeln wirken 15, 30 oder 50 Euro vernachlässigbar. In Summe entstehen aber gerade in transaktionsstarken Geschäftsmodellen – E-Commerce, Abo-Dienste, Gastronomie, Fitnessstudios – schnell fünfstellige Ausfallsummen pro Jahr. Und anders als eine Großforderung fällt der Verlust nicht auf, weil er sich über hunderte Vorgänge verteilt.

Zahlungsmoral ist erlernbar – in beide Richtungen

Kunden merken schnell, ob ein Unternehmen offene Beträge konsequent verfolgt. Wer Kleinstbeträge durchsetzen lässt, signalisiert: Jede Rechnung zählt. Das wirkt präventiv auf das gesamte Zahlungsverhalten des Kundenstamms – ein Effekt, der weit über den einzelnen Betrag hinausgeht.

Erfolgsbasis macht Kleinstinkasso wirtschaftlich

Beim Inkasso auf Erfolgsbasis trägt der Schuldner im Erfolgsfall die gesetzlichen Gebühren – dem Gläubiger entstehen keine Vorabkosten. Damit ist auch der Einzug kleiner Beträge wirtschaftlich sinnvoll. Digitale Prozesse wie automatisierte Beauftragung per Schnittstelle oder Excel-Import senken den Verwaltungsaufwand auf nahezu null. Fortis Inkasso nimmt ausdrücklich auch Kleinstbeträge an.

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